Die Bedeutung von Webquests
Ein Webquest ist eine vergleichsweise junge Methode eigenständigen Arbeitens und wurde Mitte der 90er Jahre entwickelt. Er ist eine Reaktion auf die spezifischen Merkmale des Internets, das nicht nach pädagogischen und didaktischen Kriterien strukturiert ist. Informationen stehen dem Leser in den meisten Fällen ungefiltert zur Verfügung, was Lernprozesse erheblich behindern kann. Für Schülerinnen und Schüler ist sowohl die Menge an Informationen wie auch deren Informationswert, also ihre Qualität, oftmals nur mit Schwierigkeiten oder sogar überhaupt nicht zu bewältigen.
Webquests bieten insofern eine Hilfe an, als darin Quellen, die für die Umsetzung geplanter Lernprozesse nützlich sind, vorgefiltert werden. Ein Bestandteil eines solchen Webquests ist mithin in der Regel eine Linkliste, in der die Informationsquellen vorgegeben werden. Dieses Material kann durch weitere Informationsquellen ergänzt werden (CD-Roms, Fachbücher, Zeitschriftenartikel, etc.). Darüber hinaus erhalten die Aufgabenstellungen wesentliche Steuerungsfunktionen, da es darüber möglich wird, das meistens didaktisch nicht aufbereitete Material ziel- und aufgabenorientiert zu bearbeiten.
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